| Atelier-Regeln im malort |
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Der
malort ist ein geschützter Raum
Dies
bedeutet unter anderem auch, dass all das, was hier gemalt und gesprochen wird, in
diesem Raum bleiben soll. Alles, was ihr also von den anderen Malenden seht oder
hört, ist vertraulich und nicht für Dritte bestimmt.
Für
den Palettentisch ist jeder verantwortlich
Da alle mit den selben Farben malen, sollen diese möglichst sauber gehalten werden. Dazu dient die Einhaltung der Reihenfolge: Pinsel nehmen – Spülen – Wasser abstreifen – Farbe aufnehmen – Malen – Pinsel wieder ablegen. Für speziellere Farben oder Malvorhaben füllt man sich seine Farben in einem Schälchen ab und nimmt diese mit an seinen Platz.
Keine
Bewertungen
Wichtigste
Regel im
malort
ist das Unterlassen jeglicher Bemerkung über die Bilder oder die Arbeit der
anderen, auch wenn dies nur gut und lobend gemeint ist. Lob ist genauso schädlich
wie Tadel. Beide bewerten, beeinflussen den Malenden und führen ihn dadurch weg
von seinem eigentlichen Ziel. Dies gilt in gleicher Weise auch für den
Malleiter.
Ruhe
als Grundlage für konzentriertes Arbeiten
Natürlich darf im Atelier gesprochen werden. Vor allem das Gespräch des Malenden mit dem Malleiter ist notwendig. Dennoch sollte jeder sich um eine möglichst ruhige Atmosphäre bemühen, die jedem einzelnen die Konzentration auf sich und sein Bild auch ermöglicht. Vor allem sollte man vermeiden, seine Mitmalenden anzusprechen - und sei es auch noch so gut gemeint. Man unterbricht sie in ihrem Dialog mit dem Bild.
